Mein neuester Blogeintrag handelt einmal nicht von einer Hochzeit: Im Winter wird nun mal wenig geheiratet und so ist Zeit und Muse für andere Projekte, die leider während der Hochsaison aus Zeitmangel einfach in den Hintergrund treten, obwohl sie das stiefmütterliche Dasein gar nicht verdienen.
Der Brautstrauss wird nun in einen Handball umgewandelt, é voilà:
Dieses Projekt habe ich bereits vor einiger Zeit umgesetzt. Eines Tages kam eine Damenhandballmannschaft auf mich zu, mit der Idee einen Aktkalender von sich zu machen. Der Grund: dieser Sportart vor Ort mehr Aufmerksamkeit zu schenken und bessere Trainigsbedingungen zu erreichen. Die vielen Tage des Fotoshootings waren toll, aber schlussendlich ist das Endprodukt gescheitert, da kein Sponsor für die Druckkosten auffindbar war. Nun, aber wer weiss, vielleicht findet sich noch einer!
Mit den Handballerinnen zu arbeiten war sehr intensiv, wir wollten alles authentisch lassen (der Schweiss ist echt), so fotografierten wir kurz vor und während des Trainings. Wegen des Lichts, das Training war Abends, hatte ich nur wenig Zeit das restliche Tageslicht zu nutzen. Da musste es schnell gehen, für beide Seiten. Ich bin immer noch vollkommen begeistert wie kraftvoll und athletisch diese Sportart ist und wie natürlich die Sportlerinnen mit ihrem Körper umgingen. Na seht einfach selbst…
Und im nächsten Blogeintrag werde ich von weiteren neuen, und sehr spannenden Projekten und Menschen berichten, neben den bereits zahlreichen und interessanten Hochzeitsbuchungen.

















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Bereits am Vortag begleitete ich das Brautpaar bei ihrer standesamtlichen Trauung in Gmund a. Tegernsee, mit Empfang im Leeberghof, einer der schönsten Lokalitäten am Tegernsee, mit traumhafter Lage. Das Wetter war spätherbstlich launisch, aber uns durchaus wohlgesonnen. So machten wir einen kleinen Umweg um die Familienportraits und einige schöne Momente an einem herrlichen Orte am Eingang des Tegernseer Tals aufzunehmen.
Der nächste Tag: die kirchliche Trauung in der St.- Sixtus- Kirche in Schliersee. Ein lebendiges Kunstwerk der Gegenwart ….Sie stand dem verpackten Bundestag von Christo und Jean Claude in nichts nach, eine Kirche in weisse Plane gehüllt. Ehrlich gesagt ziemlich passend zu dem Anlass. Böse Zungen behaupten ja, sie werde gerade restauriert, ich glaube das ist der pure Neid, jeder der möchte sollte sich das zeitgenössische Kunstwerk so schnell wie möglich ansehen!
Das Wetter war uns immer noch wohlgesonnen, trotz schlechtester Prognosen, die sich nach der kirchlichen Trauung tatsächlich bewahrheiteten. Aber immerhin unser Portraitshooting verlief trocken, auch Dank des Bruders der Braut, der uns innerhalb allerkürzester Zeit (der Autoschmuck wurde vorsichtshalber in den Kofferraum gepackt) mit seinem Porsche zu einem höhergelegenen Bergsee, nun sagen wir mal, hinaufflog.
Der Ausflug zum Spitzingsee hat sich wirklich gelohnt, ein tiefdunkler See inmitten der Berge. De Kulisse passte genau. Die beiden heirateten in Tracht, die Braut hatte sich extra ein handgemachtes weisses “Dirndl” zur kirchklichn Trauung anfertigen lassen. Eines der schönsten und ungewöhnlichsten Brautkleider, die ich dieses Jahr fotografiert habe.
Nach der Trauung wurden wir recht schnell durch den Regen auf die Insel Wörth, in das Wirtshaus im See geschwemmt, wo der Anfang und vermutlich das recht späte Ende der Feierlichkeiten stattfand.














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Meine Hinfahrt nach St.Anton am Arlberg am Vortag der Hochzeit war bereits ein Erlebnis. Zuerst reihte sich mein Auto bei Innsbruck gewohnheitsgemäß Richtung Brenner/Italien ein, anstatt die Abfahrt Bregenz zu nehmen. Danach wurde ich bei einem Überholmanöver einer S-Klasse seitens meines alten Polo mit einem 30 Euro Ticket der österreichischen Gendarmerie belohnt. Zu guter Letzt landete mein Auto in der meinem Hotel nicht zugehörenden Tiefgarage und ich somit nicht im richtigen Hotel. Der Nachtportier des bereits geschlossenen Hotels ließ mich trotzallem bis an meine vermeintliche Zimmernummer 111 vordringen, um mir dann mitzuteilen, dass das Hotel erst wieder in der Wintersaison öffnet. Ende gut alles gut, ich landete schließlich im richtigen Hotel, im richtigen Zimmer und somit im richtigen Bett und konnte mir sogar noch die letzten 10 Minuten meines derzeitigen Lieblings-”James Bond”, Casino Royal, im Fernsehen ansehen. Leider war in meiner Minibar diesesmal keine Flasche Bollinger La Grand Annee gekühlt, aber das Tankstellen-Beck’s war auch ganz gut.
Das Wetter am nächsten Tag war einfach toll. Genau nach meinem Geschmack. Die Temperaturen bereits etwas kühl und alles in leichten Hochnebel gehüllt, zwischendrin spitzte die Sonne herraus, so wie es eben im Spätsommer im Gebirge ist.
Die Trauung fand in einer wunderschönen kleinen Bergkirche in Stuben am Arlberg statt, in der Pfarrkirche zu Maria Geburt, mit einem der nettesten Geistlichen, den ich in meiner bisherigen Hochzeitsfotografen Laufbahn erlebte. Auch ihm war etwas kühl, und so hielt er die Trauung in seiner Wollmütze. Das Kirchlein wurde von vielen Nationen gefüllt und es versprach noch eine sehr interessante Feier zu werden mit ganz anderen Gepflogenheiten. Gefeiert wurde anschließend in der Hospitz Alm in St. Christoph, berühmt für seinen imposanten Großflaschenweinkeller, vermutlich ziemlich lange. Ich trat meine Rückreise des späteren Abends an, nicht ohne etwas von diesem köstlichen Bordeaux aus den 12 Liter Flaschen zu kosten.
Was dieses Brautpaar und diese Hochzeit so besonders für mich machte: die beiden passten so perfekt zu dieser Landschaft, sie waren einfach am richtigen Ort.


















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Es war kalt an diesem Tag Ende August am Schliersee, der Herbst kündigte sich an, aber nur vereinzelte Sonnenstrahlen zauberten ein “mystic light” für unser Portraitshooting. Ein wunderbares Licht für Portraits. Wir hatten nicht allzuviel Zeit und fotografierten direkt am See und auf dem Weg zur Insel Wörth, wo die Feierlichkeiten stattfanden. Wasser ist einfach wunderbar, und wenn im Hintergrund noch eine Bergkulisse ist …eine perfekte Szenerie.









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Dieses Mal war ich als Hochzeitsgast bei einem befreundeten Paar geladen. Sanne und Christian heirateten auf Burg Abenberg, nahe bei Nürnberg. Mein Freund war der Trauzeuge des Bräutigams und ich freute mich ganz besonders die beiden fotografisch zu begleiten. Die standesamtliche Trauung fand in einem sehr schönen Turmzimmer statt, die freie Trauung in dem anliegenden Rosengarten, mit Blick über das mittelalterliche Städtchen. Über Burg Abenberg war vor nicht allzulanger Zeit ein Bericht in einer meiner Lieblingszeitschriften “Mare”. Eine ehemalige Schiffscrew übernahm das organisatorische und kulinarische Ruder der Burg und setzt dort neue Maßstäbe. Sanne und Christian erfüllten mir einen grossen Wunsch: endlich mal das erste Stück der Hochzeitstorte zu bekommen. Ich liebe einfach Hochzeitstorten, und es ist jedesmal eine Qual sie nur zu fotografieren. Euch beiden alles Gute, Ihr seid ein wunderbares Paar und wunderbare Tänzer!
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Eine Hochzeit der Superlative! Über 2 Tage ging dieses traumhafte Fest rund um den Tegernsee. Am Freitag die standesamtliche Hochzeit, mit einem bayrischen Abend in der Egerner Alm. Die kirchliche Trauung am nächsten Tag war in einer kleinen ländlichen Kirche ausserhalb des Tals. Der Empfang mit einer sensationellen Hochzeitstorte fand dann in Rottach-Egern in dem 5 Sterne Park Hotel Egerner-Höfe statt. Weiter gings für unser Portraitshooting mit einem roten Mercedes Richtung Bad Wiessee, ua. in eine wunderschöne versteckte Allee, das perfekte Ambiente für unsere Hochzeitsfotos. Der nächste und letzte Stop war dann in Tegernsee der Leeberghof, um dort das eigentliche Fest zu feiern. Einer der wohl schönsten Adressen mit Blick über den See. Eigentlich war für jenes Wochenende Schlechtwetter angesagt und dennoch begleitete uns ständig die Sonne-wenn Engel reisen!
Die Kirche fand ich besonders schön, deswegen zeige ich einige Szenen in und um die Kirche, und natürlich einige Bilder aus meinem Lieblingssujet: dem Hochzeitsportrait.











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In dem versteckten, sehr individuell ausgelegten Schlösschen Pullach in Kolbermoor in der Nähe des Chiemsees begleitete ich eine wunderbar gestaltete Hochzeit. Stille und kleine Augenblicke von besonderer Einfachheit fand ich dort, unterstützt von diesem verträumten und verwunschenen Schlosspark wie aus einem Märchen. Für einen Moment lang wurden wir alle verzaubert. Ein wahrer Geheimtipp.











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Schloss Liebenstein in Neckarwestheim liegt inmitten von Weinbergen. eine traumhafte Location, die mich sofort inspirierte. Zu fünft haben wir uns spätnachmittags in das Hochzeitsauto, ein herrlich alter Mercedes, gequetscht und ab ging es durch die Landschaft… unser Portraitshooting war zum richtigen Zeitpunkt, am richtigen Ort und mit einem wunderbaren Paar!








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Das Allerschönste an den Hochzeiten sind die kleinen Momente die unauffällig nebenbei passieren, manche sind nur ganz kurz, einen Augenaufschlag, man muss sie einfach nur pflücken. Und eigentlich sind sie der Motor für die grossen Emotionen.
Diese Hochzeit in Essen-Kettwig im Schloss Hugenpoet war auffallend voll von diesen einzigartigen stillen kleinen Momenten die ständig neben den grossen “Schauplätzen” in Erscheinung traten, sie waren einfach da, vollendet und abgeschlossen: Die Spiegelung der Braut im Fernseher, das kleine Mädchen vor der Kirche einsam auf die Braut wartend, der Küchenjunge, der unter dem Brautpaar whärend unseres Portraitshootings vorbeiläuft, ein bischen Wind im Schleier in einem unbedachten Moment, die Küchencrew in Windeseile das Essen zur Vollendung bringend und zum richtigen Zeitpunkt servierend…sie sind so dicht diese kleinen Momente, verzaubern dich und lösen sich sofort wieder auf. Erst sie geben die Würze in einem Bild.
Es war eine Traumhochzeit, auf alle Fälle für mich als Fotograf!











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Ende Mai gings für 2 Tage an die Côte d’Azur, genauer gesagt ins Monte Carlo Bay Resort in Monaco, eine unglaubliches Hotel mit grandiosem Blick. Dort fand auch die Trauung statt, in einem wunderschön dekorierten Olivenhain, darunter gleich das Meer.
Zu dieser Jahreszeit war es bereits extrem warm und nie hätte ich gedacht in der Mittagssonne unsere Portraits fotografieren zu können, aber das Licht und die Farben sind dort so anders, viel satter und wärmer, einfach fantastisch… es war tatsächlich möglich. Eine Meeresbrise erfrischte uns zum Glück.
Am selben Abend gings dann zurück ins frostige Oberbayern, ein Temperaturschock von mindestens 15 Grad, wo mich am nächsten Tag eine Hochzeit am Tegernsee erwartete.








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